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Umgebung
Insel am Tegeler Hafen
Montag, 1. März 2010
Mit dem heutigen Stand wurden von dem Generalunternehmen die beweglichen Teile größtenteils abgeräumt.
Der Rückbau der Baustellenzufahrt sowie des Dammes im Flachwasserbecken soll demnächst - in Abhängigkeit von den Witterungsverhältnissen - erfolgen.

Nachdem der Bezirksstadtrat für Wirtschaft und Bauen, Martin Lambert (CDU), Mitte Dezember 2009 den Hinweis erhalten hat, dass für den Weiterbau der Stadtvillen auf der Tegeler Insel bislang kein Investor gefunden werden konnte, hat er unverzüglich den Nutzungsvertrag mit der Firma Züblin über die Zuwegung zur Insel gekündigt.
"Ich habe dies den Anwohnerinnen und Anwohnern in zwei Informationsschreiben zugesagt, an diese Zusage habe ich mich nun gehalten“, so Lambert. Die näheren Hintergründe hat Lambert der Anwohnerschaft zudem in einer kurzfristig anberaumten Erklärung noch im Dezember 2009 persönlich erläutert.Die Ed. Züblin AG, bislang Generalunternehmen für die Bebauung der Tegeler Insel, hat am heutigen Tage mit dem Abtransport der beweglichen Teile von der Insel begonnen. Sobald dies erfolgt ist, wird mit dem Rückbau von der Karolinenstraße und des Dammes im Flachwasserbecken begonnen. Damit ergibt sich zumindest für Fußgänger die Möglichkeit, die Inselumgebung wieder zum Spazierengehen nutzen zu können.
Allerdings ist festzuhalten, dass die Insel in Privateigentum ist. Dem Eigentümer muss die Gelegenheit gegeben werden, neue Investoren für einen Weiterbau zu finden. "Ich kann zwar kurzfristig keinen Rückbau auf dem privaten Inselgelände anordnen, wir werden aber weiter drängen, dass ein Weiterbau stattfindet. Mir gefällt der Anblick genau so wenig wie den Anwohnerinnen und Anwohnern, insofern habe ich vollstes Verständnis für das Engagement der Anwohnerinitiative in Tegel“, so der Stadtrat für Wirtschaft und Bauen. Lambert steht im regelmäßigen Kontakt mit der Initiative, um sie über die weitere Entwicklung jeweils zeitnah zu unterrichten.


Hintergrund:
Die Insel wurde im Jahre 2002 an den Liegenschaftsfonds des Landes Berlin abgegeben und von diesem veräußert. Der Kaufpreis ist in Gänze gezahlt, die Insel damit Privatbesitz. Im August 2008 wurde mit den Bauarbeiten für 11 Stadtvillen begonnen. Die Maßnahme wurde im Winter 2008 gestoppt, seit dieser Zeit ruhen die Bauarbeiten. Das Bezirksamt hat im Oktober 2009 unter Leitung von Stadtrat Lambert mit den Investoren und dem Generalunternehmer nochmals zusammen gesessen, um über die Fortsetzung der Bebauung zu sprechen. Der damals vorgestellte ausländische Investor hat seine Zusage der weiteren Finanzierung des Bauprojekts Mitte Dezember 2009 zurückgezogen“.

[Quelle: Bezirksamt Reinickendorf]


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